Sonntag, 10. April 2016

**Wünsche & Zitate: "Die Ruhe"**

Hallo zusammen!

"In Ruhe" -  wer träumt nicht davon?
Und doch erscheint dieser Zustand oftmals im stressigen Alltag unerreichbar zu sein...

"In Ruhe hinsetzen und lesen"
"In Ruhe mein Essen genießen"
"In Ruhe ausschlafen"
"In Ruhe spazierengehen"
"In Ruhe telefonieren"
"In Ruhe ein Geburtstagsgeschenk aussuchen"
"In Ruhe Musik hören"
"In Ruhe frühstücken"
"In Ruhe miteinander reden"
usw.

Immer und immer wieder nimmt man es sich vor - stellt es sich so schön und entspannend vor - und dann kommen doch wieder x andere Sachen, die diese "Ruhe" zunichte machen. 
Mit Multitasking läßt sich schon mal gar nichts "in Ruhe" machen und mit 1000 anderen Gedanken im Kopf auch nicht.
Selten gelingt es, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen - vielleicht am Wochenende oder im Urlaub noch am ehesten.

Dann wenn der Druck weniger ist und wir mehr Muse haben uns auf eine Sache richtig zu konzentrieren. Mit genügend Zeit und allen Sinnen da sein 
beim frühstücken,  
beim Lesen,
beim mit den Kindern reden oder spielen,
beim Kochen,....
- dann gelingt es und wir merken wie gut es uns tut!


Dieses Bild strahlt für mich ganz viel "Ruhe" aus, denn nicht nur das "Grün" wirkt beruhigend auf die Seele, auch die Biene tut das. Sie konzentriert sich ganz und gar auf ihre eine Aufgabe - aufs Honigsammeln - durch nichts läßt sie sich ablenken.

Mit mehr von dieser "Ruhe" könnten auch wir durchs Leben gehen. Zugegeben sind wir vielen äußeren Pflichten und Regeln unterworfen, doch liegt es an uns, ob wir durchs Leben preschen oder versuchen durch mehr Achtsamkeit mehr Momente dieser ersehnten "Ruhe" und Gelassenheit zu erleben.

Dieses Zitat hat mich so angesprochen, weil ich auch Meister im-selbst-Druck-machen bin/war - der kam nicht von außen! Nein, dem habe ich mir schön selbst gemacht! Unsere Einstellungen (durch die der eigenen Druck oft entsteht) sind nur veränderbar und können sich durch eine andere Sichtweise schnell ändern! Was heute wichtig war, kann morgen schon ganz unwichtig sein...

Meinen eigenen Druck habe ich schon ziemlich weit entlarvt im letzten 3/4 Jahr. Erst demletzt habe ich mich nach langem entschieden meinen DaWanda-Shop und auch meine Facebook-Fanseite aufzugeben. Es fiel mir wirklich sehr schwer und war der letzte von vielen Schritten des Abstoßens von Dingen, dir mir einfach viel zu viel Druck machten. Viel Zeit und Arbeit hatte ich investiert in die ganzen Sozialmedia-Portale, deshalb hat die Erkenntnis auch so lange gebraucht: Es tut mir nicht gut! 
Der ganze Wettbewerb um Preise und Likes, das Marketing, das ständige präsent "on" sein, das ständige am Handy/PC hängen und in Gedanken immer "das könntest/müsstest du auch noch machen". Das bin nicht ich, das macht mich innerlich nervös und schlafen konnte ich dann auch nicht mehr.
Ich habe beides gelöscht und es bisher nicht bereut!
Im Gegenteil, ich bin froh darüber diesen Schritt gemacht zu haben, denn dadurch ist ein ganz großes Stück Druck weg und "Ruhe" eingezogen.

 Viele Augenblicke der "Ruhe" wünsche ich euch!
Marion


Diesen Post habe ich vor etwa einem Jahr geschrieben und nicht mehr geschafft in zu posten, denn es hat sich herausgestellt, dass der Laptop mir Energie entzieht... -danach war ich oft ganz zittrig und k.O. Also habe ich auch davon Abstand genommen und nur das Nötigste noch daran gemacht.

Auch ein Jahr später habe ich nichts bereut, was ich damals aufgegeben habe! Im Gegenteil: Ich bin der "Ruhe" viel näher gekommen, denn ich erlebe tatsächlich, wie relaxed und entspannt ich im Hier und Jetzt leben kann, auch wieder stricke und häkle aus Spaß (und nicht weil ich es fertigmachen muss) und was ich gern möchte (und nicht weil es jemand bestellt hat).
Ich ärgere mich kaum noch, muss nichts verzwingen, habe viel mehr Nerven und Spaß mit meinen Kids und viel mehr Zeit für die Familie und alles was eben sowieso dran hängt. Ich walke viel, treff mich mit Freundinnen und kann so viel besser herausfühlen was ich wirklich will und was nicht.

Das Buch: "Muse. Das Glück vom Nichtstun" kann ich euch nur wärmstens empfehlen! Ich fand es super und sehr interessant (auch was das Schlafen angeht).

Wo habt ihr am meisten Druck? 

Schöne Grüße Marion 

Weitere Zitate, die mich auf meinem Weg vom Ausgebranntsein (Burnout) zu mehr Achtsamkeit und die Reise zu meinem Ich, bisher begleiteten:   Neue Wege,  Die Zeit,  Körper & Seele, Lächeln, Lebensziele, Für-sich-selbst-Einstehen, Guter Schlaf, Freude, 

Mittwoch, 23. März 2016

**Bald ist schon wieder Ostern**

Hallo zusammen,

bald ist es schon wieder soweit und die Osterfeiertage stehen vor der Türe. Der Wetterbericht kündigt den Frühling an und so freue ich mich auf ein bißchen Osternester suchen bei angenehmen Temperaturen :-)

Leider hat es mir nicht mehr gereicht einen Post zuschreiben, denn erst waren die Kids krank und dann hat mich auch noch der üble grippale Infekt erwischt. Daher sind auch unsere Osterdeko-Aktivitäten dieses Jahr quasi ausgefallen und es werden einfach die Sachen von letztem Jahr nochmal aktiviert.

Da die Ferien auch schon angefangen haben begnüge ich mich dieses Jahr einfach mit ein paar schönen Fotos und wünsche euch erholsame Ferien und Feiertage!









Herzlichen Grüße Marion

Donnerstag, 14. Januar 2016

**Ein kuscheliges Set für mich**

Hallo zusammen,

seid langer Zeit melde ich mich mal wieder zurück.
Im Herbst hatte ich die Nase voll immer nur etwa für andere zu stricken, nein, Schluß damit! Und so habe ich seit langer Zeit mal wieder was nur ganz alleine für mich gestrickt  :-)

Ich hatte nämlich unheinlich Lust auf etwas Neues und Kuscheliges in meiner Lieblingsfarbe und habe mir daher im Herbst diese kuschelige Mütze gestrickt:


Die Wolle habe ich mal beim Aldi gekauft inklusive Anleitung für ein "falsches Zopf"-Muster.
Hat mir sehr gut gefallen!
Dazu einen schwarzen Kunstfellbommel.


Leider hatte ich dann nicht mehr genug Wolle für einen Loopschal und so reichte es nur noch für einen kleinen einfachen Rundschal, mit schwarzer "Bravo-Big-Wolle" aufgefüllt.
Spiralmuster 2 re und 3li



Ich habe es schon ausführlich getragen vor allem vor Weihnachten, als das Wetter nicht ganz so frostig war. Für richtig kalte Temperaturen ist es mir zu wenig wärmend, da möchte ich mir noch etwas anderes stricken...

Ich mache mal wieder bei Rums am Donnerstag mit und wünsche euch  noch alles Gute im neuen Jahr 2016!

Viele Grüße Marion

Freitag, 12. Juni 2015

**Häkeln mit Kinder: Kissen Blumenwiese**

Hallo zusammen,

nach langer Zeit habe ich heute mal wieder etwas Kreatives für euch :-)

Passend zur schönen Jahreszeit haben wir ein bisschen gehäkelt und dieses schöne grüne Kissen mit Häkelblümchen ist dabei entstanden. 
Wir haben es "Blumenwiese" getauft und es paßt toll in meine Kategorie "Häkeln mit Kindern", denn mit ein bisschen Hilfe - vorallem bei den Häkelblümchen - schaffen das auch schon Häkelanfänger recht gut.




Auch Lust bekommen? So geht's:

                                  
                                       Häkelkissen Blumenwiese

Du brauchst:
  • 1 Knäuel (ca 50 g) grüne mitteldicke Wolle (hier Bravo v. Schachenmayr)
  • 5 farbige Reste dünnere Wolle (hier Catania von Schachenmayr) für die Blumen
  • Etwas waschbare Füllwatte (2-3 Hände voll)
  • Passende Häkelnadel (hier:  Nr. 4 oder 5)
  • Dünnere Häkelnadel für die Blumen (hier 2,5)
  • 1 Nadel mit großem Öhr (damit Du die Wolle gut durchfädeln kannst)
  • eventuell Stecknadeln


Los geht's: 

Vorderteil + Rückenteil häkeln:

Mit der grünen Wolle schlägst du 25 Luftmaschen an (das Kissen wird dann ungefähr 12,5x12,5cm groß, möchtest du es größer kannst du auch mehr anschlagen). Achte darauf, die Luftmaschen nicht zu fest zu häkeln! Am Ende hängst du noch eine Wendeluftmasche an und drehst die Arbeit dann um. 

In die 2. Masche häkelst du jetzt eine feste Masche und in jede weitere auch. Das ergibt dann mit der Wendeluftmasche am Anfang 25 Maschen für die erste Reihe. Am Am Ende kommt wieder die Wendeluftmasche dazu. Arbeit wieder umdrehen.

Häkle nun Reihe für Reihe weiter. Wichtig: Denke jedes mal am Ende einer Reihe an die Wendeluftmasche. Sie wird als erste Masche gezählt, danach folgen noch 24 feste Maschen. Mitzählen ist wichtig, da die Arbeit sonst nicht gerade wird!

Miss jetzt die Länge deiner 25 Maschen (bei mir sind es 12,5cm). Wenn du dieselbe Höhe erreicht hast (bei mir sind es 26 Reihen) bist du fertig und kannst den Faden so abschneiden, dass ca. 20 cm übrig bleiben.

Dasselbe machst du mit dem Rückenteil, so dass zu zwei gleichgroße Quadrate erhältst.




Mit der dünneren Wolle häkelst du jetzt die Blümchen. Hier geht's zur Anleitung. Ich habe mich für 5 verschiedenfarbige Blumen entschieden, du kannst das ganz  nach deinem Geschmack machen.

Auf die Vorderseite kannst du nun deine Blümchen mit Stecknadeln anbringen und sie anschließend mit der Nadel richtig festnähen.

 

Jetzt kommt das Zusammennähen von Rücken- und Vorderteil: 

Lege dazu die zwei Teile genau aufeinander und beginne oben rechts mit dem Zusammennähen. Steche dazu mit der Nadel von hinten schräg ein, ziehe dann den Faden durch und steche wieder von hinten schräg ein (hier genauer mit Bild). Das wiederholst du rundherum bis du an der linken oberen Ecke angekommen bist.

Durch die Öffnung oben bestopfst du jetzt dein Kissen mit genügend Füllwatte und nähst dann den Rest oben zu. Verknote den Faden und schneide ihn ab.
Schon ist es fertig!

 
  Hier gibt's auch demnächst das DIY-Rundum-Set zum sofort loslegen!

Lust auf mehr? Dann findest du hier noch das Glücksschweinchen Rosali und den Hase Meister Langohr.
Weil heute Freitag ist besuche ich mal wieder den Freutag, Scharlys Kopfkino
und Keramikfleur.

Viel Spaß und gutes Gelingen! 
Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen!
Marion



Häkelblümchen gibt's auch bei mir nach Wunsch mit vielen Möglichkeiten :-)
Einfach anfragen!




Samstag, 30. Mai 2015

***Wünsche & Zitate: Freude***




Hallo zusammen,
ein wunderschönes Zitat, von welchem ich mir wünsche, dass es alle Menschen in ihrem Leben die meiste Zeit bejahen können!

Schon alleine der blühende Apfelbaum, der die Kraft und das wachsende Leben nach dem trüben Winter in der Natur zeigt, ist Grund zur Freude.

Solch einen Blickwinkel habe ich morgens, wenn ich gut geschlafen habe und voller Tatkraft dem neuen Tag entgegensehe. Ich freue mich und das Leben erscheint mir hell und strahlend, leicht und glänzend - eben wie durch einen Sonnenstahl! 
Alles macht mehr Spaß, ist "nur halb so schlimm", "kein Problem" und "wir schaffen das schon". Meine Gedanken sind positiv, mit Gelassenheit und Ruhe gehe ich die Dinge an und das strahle ich natürlich auch auf meine Mitmenschen ab. Das macht alles leichter!

Leider geht das im Hamsterrad des Alltags oft unter und vor lauter Stress, Verpflichtungen, Druck, Sorgen, Ängsten und Problemen hat dieser Blickwinkel und die "Freude" schlechte Chancen sich zu zeigen. Infolge dessen, werden die Nerven schlechter, der Druck größer,  die Zeit reicht hinten und vorne nicht und eventuell leidet sogar der Schlaf (mein letzte Post hier). Die Frustration ist groß bei allen Beteiligten, nichts klappt mehr und es kommen immer mehr Dinge hinzu. Der Berg wird immer größer, aber die Erfolge sind gering. So ging es bei uns und so geht es wahrscheinlich noch vielen mehr - wenn sie mal ehrlich sind...

Dinge, die einem gut tun, werde hinten angestellt, weil "ja keine Zeit ist", dafür machen wir immer mehr Dinge von denen wir merken, dass sie uns gar nicht gut tun?!  Weil sie gemacht werden müssen, oder weil wir denken, wir müssen sie machen da wir uns irgendwas davon versprechen. 

Um nicht die ganze Zeit wie mit einem Brett vor dem Kopf durch das Leben zu rennen, wieder mehr "Freude" zuzulassen und das Leben durch einen Sonnenstrahl zu sehen braucht der Körper mehr "freie Zeit", mehr Auszeiten (ohne jegliche Medien), mehr Natur und mehr auf den Körper und auf die Seele hören. Also einfach mehr Achtsamkeit in meinen Alltag einbauen, für die Gelassenheit und Ruhe....  
EINFACH? 
Das hört sich vielleicht einfach an, ist es aber nicht! 
Ich versuche es zur Zeit mit dem kleinen Achtsamkeitscoach, den ich sehr empfehlen kann. Jeder der sich damit mal auseinandersetzten will, findet hier viele Erklärungen und verschieden Übungen für viel und wenig Zeit. Außerdem kann man mit einem Test seinen Achtsamkeitstyp ermitteln um herauszufinden warum man mit sich und seinem Umfeld wenig achtsam ist. Sehr interessant!

Gut tut auch mal ab der Lebensmitte sein Gepäck "aus- und umzupacken". Vieles was ich seit mehr als 30 Jahren mit mir herrumschleppe (Möbel, Vorlieben, Meinungen, Freunde, Ärger, Verletzungen), brauche ich heute nicht mehr / tut gut loszulassen / passen nicht mehr zu mir. Dafür benötige ich neue Sachen für meine weitere Lebensreise.... - das Buch hierzu "Lass endlich los und lebe" lohnt sich jedenfalls zu lesen um die Freude wieder einzuladen!

Ich wünsche euch viele Tag mit diesem Blickwinkel!
Marion






Weitere Zitate, die mich auf meinem Weg vom Ausgebranntsein (Burnout) zu mehr Achtsamkeit und die Reise zu meinem Ich, bisher begleiteten:   Neue Wege,  Die Zeit,  Körper & Seele, Lächeln, Lebensziele, Für-sich-selbst-Einstehen, Guter Schlaf


Donnerstag, 21. Mai 2015

***Wünsche & Zitate: Ein guter Schlaf...**

... ist ein Geschenk des Himmels! 
Das jedenfalls ist meine wichtigste Feststellung der letzten Zeit!


Guter Schlaf... 
 in meinem bisherigen Leben habe ich mir kaum Gedanken über ihn gemacht, weil er für mich einfach selbstverständlich war..... - ich konnte abends ins Bett gehen (auch ohne müde zu sein), schlief sofort ein und durch bis ich geweckt wurde.

NORMAL und selbstverständlich eben...- dachte ich -

..., dass es auch anders geht und guter Schlaf sehr wohl NICHT selbstverständlich, aber ungemein essenziell ist, das weiß ich seit letztem Sommer!

Plötzlich konnte ich nicht mehr schlafen! Ausgelöst durch stressige Gedanken (was noch alles zu tun ist), überkam mich eine große innere Unruhe (innerer Motor) mit lautem Herzklopfen (= ausgelöst durch Ausgebranntsein/Burnout). Ich konnte nicht mehr einschlafen und wenn doch, dann nur kurz (ähnlich eines Wachhundes) und kam nicht mehr zur Ruhe, obwohl ich todmüde war. 
Andererseits überkommen mich auch manchmal Paniksymptome (aus heiterem Himmel, auch ohne Grund), die mich vom Schlafen abhalten. Bei ihnen komm ich dann aber ab 3.00 - 4.00 Uhr zur Ruhe (bis um 6.20 Uhr der Wecker wieder klingelt). 
Manchmal schlafe ich auch ein und wache aber jede Stunde wieder auf, was auch ein Gefühl von "nicht geschlafen haben" nach sich zieht... - wie belastend so ein anstrengendes "im-Bett-herumwälzen" ist und welche Auswirkungen es auch auf den Alltag hat, hätte ich mir nicht träumen lassen!

Ich will unbedingt schlafen, ich bin müde und erschöpft und sehe doch die Zeit auf meinem Wecker verrinnen. Es wird immer später und später, der Druck und die Angst steigen vor dem nächsten Tag: Wie soll ich den schaffen? Wie soll ich so arbeiten / die Kinder versorgen / meinen Alltag bestreiten? Die Angst sitzt mir im Nacken, mein Körper ist total gestresst und der Schlaf rückt in weite Ferne. Mein Arzt hat mir ein Schlafmittel verschrieben, welches ich auch ausprobiert habe. Aber am nächsten Tag war ich total ko! Morgens kam ich kaum raus, mein Kreislauf war am Ende und mein Kopf matschig. Das ging für mich gar nicht! Mein Fazit: Da geht's mir besser wenn ich gar nicht geschlafen hab! 

Überall findet man heute Tipps bei Schlafstörungen zur Schlafhygiene. Die alleine mögen helfen bei leichten Schlafbeschwerden, aber nicht bei psychosomatischen Schlafschwierigkeiten infolge von Burnout, Depressionen, nervöser Unruhe, Tinnitus, Panikstörungen, usw. (Wer dazu mehr Interesse hat, hier habe ich einen interessanten Blog dazu gefunden).

Hier lohnt es sich bzw. ist unumgänglich sich auf die Suche nach dem wirklich verursachenden Grund im Leben zu machen und den zu ändern/zu bearbeiten um wieder schlafen zu können. Wenn nicht alleine, dann mit professioneller Hilfe (Psychologe, Psychotherapeut, Heilpraktiker). Bei mir hat es bisher funktioniert, es ist ein Prozess der eine Weile dauert, aber er führt mich wieder auf "meinen Weg". Davon bin ich wohl abgekommen in den letzten Jahren...

Ich kann nur jeden dazu ermutigen, sich auf diese Reise (meine hier) zu begeben! Sie ist steinig und anstrengend und man braucht Menschen die mitreisen und sich mitverändern. Aber es lohnt sich auf alle Fälle! 
Wichtig ist es das ernstzunehmen, denn mit den Schlafstörungen möchte der Körper sagen: "Hallo! Du bist von deinem Weg abgekommen! Das ist nicht das, was dein Innerstes möchte!" Da sind wir wieder bei der "Seele" - sie schreit durch den Körper, weil sie bisher nicht gehört wurde. Ein treffendes Zitat gibt es hier. Die Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken heilt nicht die Ursache und hat dazu noch jede Menge Nebenwirkungen!!!!
 
In dem letzten 3/4 Jahr habe ich einiges ausprobiert und dazugelernt. Es gibt gute und weniger gute Phasen. Wenn sie mich wieder ereilt die Schlaflosigkeit, versuche ich ruhig zu bleiben und ihr mit Gelassenheit zu begegnen: "Den morgigen Tag werde ich schon irgendwie rumkriegen". Bis ich den wirkliche Grund der Schlafschwierigkeiten gefunden habe, hilft mir folgendes:
  • Magnesium-Aufnahme erhöhen (Magnesium 400 zur Nacht mit Lavendelöl und Melisse /dm)
  • B-Vitamine-Aufnahme erhöhen (Passionsblume-Kapseln/dm)
  • "meditatives Gehen" vor dem ins-Bett-Gehen barfuß durch die Zimmer, 
  • im Bett dann progressive Muskelentspannung nach Jakobson, die sowieso toll entspannt und ich auch in der Mittagspause mache. Ich habe mir hier die Kurzversion (20 min) auf mein Handy geladen mit meditativer Musik.
  • Körperreise, hier fühle ich gedanklich in jedes Körperteil und bedanke mich bei ihm (z.B. Lieber Fuß, vielen Dank dass du mich den ganzen Tag herumträgst).
  • auf die Atmung konzentrieren, nach einer Weile länger ausatmen und allen Ballast/Sorgen an die Matratze abgeben.
  • den Tag gedanklich revue passieren lassen und zwar rückwärts (vom Abend bis zum Morgen): Was war gut? Was habe ich daraus gelernt?
  • Lavendelöl aufs Kissen (entspannt und hilft beim Einschlafen)
  • ZEN-Meditation
Hilf das alles nicht, gibt's pflanzliche Hilfen
Gut für die Nerven und für den Schlaf sind reichlich Magnesium (auch wichtig bei Panikattacken, ich hatte lange einen Mangel), B-Vitamine für die Nerven (je mehr Stress, desto mehr benötigt man), Lavendel, Melisse, Passionsblume,  Hopfen, Baldrian (Vorsicht bei niedrigem Blutdruck), Neuroderon mit Schüssler Salzen (die sehr gut auch bei stressigen Zeiten und Erschöpfung helfen),  Entspannungsmethoden, Achtsamkeitsübungen, Ausdauersport, Bauchatmung, Gedanken aufschreiben (Tagebuch), Schlaftagebuch führen und beobachten welche Zusammenhänge es gebe könnte um den wirklichen Grund aufzuspüren.

Heute weiß ich wie wertvoll ein guter und erholsamer Schlaf ist und dass er eben nicht selbstverständlich ist!

Jeden Morgen freue ich mich wenn ich gut geschlafen habe und bin sehr dankbar dafür! Wie schön ist ein Tag, wenn ich ausgeschlafen bin und wie viel leichter geht mir alles von der Hand!

Jetzt habe ich doch viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte :-) Aber vielleicht helfe meine Erfahrungen ja dem einen oder anderen weiter...

Ich hoffe ihr schlaft gut!
Viele Grüße Marion 


Weitere Zitate, die mich auf meinem Weg vom Ausgebranntsein (Burnout) zu mehr Achtsamkeit und die Reise zu meinem Ich, bisher begleiteten:   Neue Wege,  Die Zeit,  Körper & Seele, Lächeln, Lebensziele, Für-sich-selbst-Einstehen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...